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» HOBT´S SCHON G´HÖRT :

Geschichten und Anekdoten rund ums Hüttewirteleben

Hier an dieser Stelle möchte ich Euch unseren Alltag etwas näher bringen.
Die beschriebenen Geschichten sind tatsächlich so passiert, und sollen Euch zum Schmunzeln bringen, so wie wir schmunzelten. Manche regen vielleicht auch zum Nachdenken an.
Auf jeden Fall wünschen wir Euch Spaß beim Lesen, und hoffen, dass Ihr ungeduldig auf weitere „G’schichtn“ wartet.
Anmerkung: Die Datumsangaben sind nicht aktuell – ich „sammle“ seit Jahren.

 

 

18.6.2017

 

Männer und Frauen sind wirklich von verschiedenen Planeten. 

Kann gar nicht anders sein. 

Denn folgender Logik kann ich echt net folgen. 

Mann: "Ist die Rindsupoe vegetarisch?"

Ich: " ????. Nein, wird mit Knochen und Rindfleisch gekocht."

Mann: "Dann nicht! Dann bitte die Wildsuppe mit Speckknödel."

Ich: "Die ist aber auch nicht vegetarisch."

Mann: "Das ist schon ok."

 

 

 

Juni 2017:

 

Frau mit Hund kommt herein. 

Frau: "Hast Du vielleicht eine Decke wo sich der Hund drauf legen kann? Er hat nämlich ein Problem damit sich auf steinigen Untergrund zulegen!"

 

Mann kommt "forschen Schrittes" herein.

Mann: "Erbsensuppe, bitte!"

Ich: "3,90 bitte."

Mann: "Ist da die Wegegebühr ...?"

Ich: "Hab ich nicht verrechnet."

Mann: "Gut so. Das wäre nämlich eh ....! So steinig wie der Weg ist."

 

Zwei Damen stehen vor mir.

Erste Dame bestellt: "2 Bier und 1 Topfenstrudel."

Wir stellen Bier und Strudel hin. 

Zweite Dame schaut den Strudel an und fragt: "Was ist das für ein Strudel?"

Ich: "Topfenstrudel."

Dame: "Aha. Und was ist da drin?"

Ich: "Topfen."

 

 

 

Mitte Jänner 2017:

Ein Mann kommt herein, stellt sich vor die Tafel auf der die Getränke stehen und liest, und liest, und liest ….
Gast: „Heißes habt ihr nur Tee zum trinken?!”
Ich: „Nein. Auch heißer Holler, heiße Melisse, heiße Zitrone, Kaffee, Glühwein, Jagatee.”
Der Mann liest die Tafel abermals und meint dann: „Aha. ‚Heiße Melisse'. Was bekomm ich da?”
Ich: „Heißes Teewasser mit Melissen-Sirup.”
Gast: „Aha. Und was bekomm ich bei ‚heißem Teewasser’?”

 

Jänner 2017:

Wer hätte vermutet, dass das Jahr so erfolgreich für diese Rubrik beginnt ...

Es geht nichts über die Liebe der Zweibeinern zu ihren Vierbeinern.
Eine Dame mit Hund kommt herein, und bestellt eine Erbsen-Würstel-Suppe.
Ich: "Brauchst ein Brot auch dazu?"
Dame: "Ja, für den Hund."
Ich: "Der Hund frisst Brot?"
Dame: "Ja. Die Suppe auch. Kannst sie bitte gleich auf 2 Schüsseln aufteilen?!"
Ich: "Ja klar. Hast ein Schüsserl mit?"
Dame: "Nein."

Es ist vermutlich überflüssig zu erwähnen, dass sie KEINEN Suppenteller für den Hund bekommen hat.

 

 

Oktober 2016:

 

Folgenden Satz hören Hüttenwirte am liebsten.
"Wir wollen uns nur aufwärmen!"
Antwort auf meine Frage ob sie einen Wunsch haben.

 

August 2016:


Gast: "Tee mit Rum bitte. Wenn sie einen besonderen Rum haben, der gut riecht!!"
Natürlich bin ich der Überzeugung, dass wir eine besondere Hütte sind - besonders schön und gemütlich nämlich. Aber wir sind trotzdem "nur" eine Hütte.

 

Juli 2016:

Ich weiß, dass Menschen aus der Stadt mitunter andere Vorstellungen vom 'Berg' und dessen Anforderung und Gegebenheiten haben als es der Realität entspricht. Ich bemühe mich auch darauf Rücksicht zu nehmen und darauf einzugehen.
Aber manchmal ist mein Mund schneller als mein Hirn "stopp" schreien kann.
Dame: "Ist der Göbel-Kühn-Steig auch so steinig wie der Weg von der Seilbahn hierher?"
Ich: "Na asphaltiert haben wir ihn no net."

 

 

Anfang Mai 2016:

Manche Fragen bedürfen einer Gegenfrage.
Gast (mit deutschem Akzent): „Eine Frage. Wir wollen zum Waxriegelhaus. Letztes Mal sind wir da irgendwie hoch.

Das war aber ziemlich gebirgig. Gibts da noch einen anderen Weg?”
Ich: „Du weißt schon, dassd auf an Berg bist?!”

 

 

Oktober 2015:

 

Gast: "Vom Preiner Gscheid fährt ein Bus nach Hirschwang zur Raxseilbahn?!"
Ich: "Ja."
Gast: "Wie fährt der? Stündlich?"
Ich: "Nein. Um 15:27 und 17:55."
Gast: "Und muss man den 'extra' zahlen?"

 

 

September 2015:

 

 

Ich/wir haben schon einiges erlebt. Trotzdem gibts nach wie vor Gschichten, die uns sprachlos den Kopf schütteln lassen.

Eine junge Frau holt für sich und ihre zwei Freundinnen Getränke - unter anderem 3 Schnaps (2x Nuss, 1x Marille).
Kurz darauf kommt eine der Freundinnen mit dem Glas rein und meint, ob sie UMTAUSCHEN kann, weil sie Marille nicht mag.
-> Nein, kann sie nicht! Ich kann ihr einen anderen verkaufen, und den leere ich weg.
Gast: "Ja, aber der ist in Ordnung."
Ich: "Ich 'nehme' nichts zurück! Was von draußen reinkommt, wird weggeschmissen! Aber Du kannst ja Deine Freundinnen fragen, oder sonst jemand, obs ihn haben wollen."
Sie fragt daraufhin die Umstehenden, die allesamt ablehnen, woraufhin sie sich wieder zu mir wendet und es nochmal versucht.
Gast: "Der ist in Ordnung. Den können sie dem Nächsten doch verkaufen!"

Nach einer kurzen, sprachlosen Minute hab ich sie aufgeklärt, dass derartige Dinge bei uns nicht gemacht werden!

 

 

 

 

Gast: "Frage. Wenn ich ein Soda-Zitrone bestelle ...... Was bekomme ich dann?"
Ich: "...???...  A Soda mit Zitrone!"

 

 

Juli 2015:

 

Aus gegebenen Anlass:
 
Immer wieder bzw. immer öfter kommt es vor, dass Wanderer nicht Speis und Trank von uns wollen, sondern Pickzeug, Leukoplast und Paketschnur ... um ihre sich lösenden Schuhsohlen wieder an sich zu binden.
Nun möchte ich gerne mal feststellen, dass es keineswegs selbstverständlich ist oder wir gar dazu verpflichtet sind,

dies zur Verfügung zu stellen.
Leider sehen viele Wanderer dies anders. Nur selten höre ich die Frage, was sie denn schuldig sind.

Meine Antwort darauf ist dann entweder "Gib das, was es dir wert ist." oder "Schmeiß was in die Bergrettungskassa.".
Der Gipfel war unlängst jene Frau, die mir erklärte, dass sie die Schnur braucht um zur nächsten Hütte zu kommen.

Aber bitte es eilt, weil ihre Begleiter oben beim Wegweiser warten, während sie nur schnell runtergegangen ist.
Eine Rolle Schnur kostet nun kein Vermögen -- kaufen müssen wir sie trotzdem.
Ich bin halt der Meinung, dass die Frage "Was bin ich schuldig?" eine Frage des guten Benehmens ist.
 

 

Juni 2015:

 

Hannerl's bzw. Mutti's "70"er

Fam. Kainrath und Fam. Farkas bedanken sich für die freundliche Bewirtung auf der 'Neuen Seehütte'.
Sind zum "70"er von Mama herauf gekommen und genießen den Tag.
Schöne grüße an alle Wanderer und freuen uns aufs nächste Mal....

Sabine, Hannerl, Andy, Luis!

 

 

 

DER Klassiker schlechthin bei Schlechtwetter:
"Wirds wieder zum Regen aufhören?"



Mhhh, interessante Theorie.
Gast: "Ist der Most mit Alkohol?"
Ich: "Ja. Ungefähr so viel wie Bier."
Gast: "Auch wenn man gspritzt trinkt?"

 


Also da soll nochmal jemand was sagen übern männlichen Orientierungssinn.
Ich steh mit Gast vor der Hütte um zu schauen wies mitn Regen weitergeht.
Gast deutet nach Süden und meint: "Dort in der Steiermark, in Altenberg, geht ordentlich was nieder!"
Ich: "Das ist nicht Altenberg, sondern die Pretul. Altenberg ist westlich von hier."
Woraufhin er sich um 180 Grad umdreht, zu den 'Lechnermauern' zeigt und meint: "Ja, aber da im Süden wirds eh schon wieder hell."

 

 

Mai 2015:

 

Joooo......, eigentlich logisch.

Zwei junge Frauen kommen herein.
Eine der beiden sieht mich erwartungsvoll an: "Kennst mich?"
Mich befällt bei solchen Fragen (nachdem ich meist erfolglos meine "festplatte" durchsucht habe) augenblicklich schlechtes Gewissen, und so muss ich auch heute gestehen: "Tut mir leid. Aber, nein."
Sie daraufhin: "Ich bin die Tochter meines Vaters."

 

 

August 2014:


Haha, der is guat .......!

Es regnet und ist kühl ...... wie vorhergesagt und wenig überraschend.
Ein junges Pärchen kommt herein .... gut ausgerüstet mit kurzer Hose, bzw. Jean.
Er: "Habts a Handtuch dass ich mich abtrocknen kann?"
Ich: "Nein."
Er: "Oder an Fön....?"



"Bis zum bitteren Ende."

Auch heut (wie seit Wochen) ist für Nachmittag Gewitter angesagt.
Zwei junge Männer stehen vor mir, und es kommt zum, inzwischen alltäglichen, Dialog.
Gast: "Kummt a Wetter?"
Ich: "Ja."
Gast: "Wann?"
Ich: "Um 1/2 ..."
Gast: "Jaaa..... Wann um 1/2? Wir müssen nämlich noch zur Bahn."
Ich: "Na um 1/2 halt. Um 3/4 is dann aus. Und bei der Bahn seids um 1/4."
Gast: "Ah ja ..... Des is gut. Wir gehen nämlich so lange bis wir dort sind!"

Juli 2014:


Das mein mir Angetrauter nicht immer aufpasst was ich sage, sprich zuhört, ist vollkommen normal und natürlich. Immerhin sind wir schon ein paar Jährchen verheiratet.
Aber ein Fremder.........???!
Gast: "Welches Bier haben sie?"
Ich: "Murauer Märzen."
Gast: "Weißbier ...?"
Ich: "Murauer Märzen."
Gast: "Dunkles Bier ...?"

 

Aaa, manches wird zum Glück sofort "bestraft".
Dame: "Haben sie auch ein normales Klo?"
Ich: "...??? ... Bitte?"
Dame: "Haben sie auch ein normales Klo?!"
Ich (leicht verwirrt): "Das Klo drüben ist unser einziges."
Dame: "Ist das ein normales Klo?"
Ich: "Es ist ein Trockenklo über einer Senkgrube."
Dame: "Dann geh ich nicht!"

Zwei Damen, die im Vorraum das Wetter abgewarten haben (hatten den Dialog kopfschüttelnd verfolgt), haben mir 5 min danach berichtet dass eben jene Dame raus, und nicht drüben ins Klo rein, sondern bei der Hütte vorbei in die Latschen gehuscht ist.
Ich bin ihr nicht nach weils in dem Moment aber sowas von regnen und schütten angefangen hat dass sie SICHER das gewünschte Wasserklo ghabt hat!!!


Stellvertretend für die vielen Male wo Dialoge dieser Art statt finden:

Selber Tag, aber einige Stunden früher.
Der Wetterbericht sagt seit Tagen für Samstag sehr wechselhaft mit Gewitter an. Es hat an Vormittag auch bereits 2x geregnet.
Eine Gruppe (sichtlich Städter), bestehend aus mehreren Erwachsenen und mehreren Kindern sind da. Sie wollen aufs Habsburghaus und wollen wissen wie das Wetter wird. Meine bisherigen Antworten, "Der Wetterbericht hat für Nachmittag Regen und Gewitter angesagt.", waren vermutlich nicht ausreichend genau. Jedenfalls kommt einer der Väter herein und wills GANZ genau wissen.

Gast: "Wann kommt das Wetter?"
Ich an der Ausgabe, wie immer, Franz sitzt und isst gerade geben unisono die selbe Antwort: "Um halb!"
Gast: "Ahaa... Und warum um halb?"
Ich: "Weils immer um halb kommt."
Gast:: "Ahaaa... Und wie spät is' jetzt?"
Franz und ich: "Viertel." (Es war gerade 11:14.)
Gast: "Und wie lang dauerts dann?"
Franz: "Bis dreiviertel."
Gast: "???? Also werden wir nass werden wenn wir aufs Habsburghaus gehen??!!"
Ich: "Vermutlich."
Gast: "Sehr? So richtig nass?"

 

Das Vertrauen meiner Gäste in meine Fähigkeiten ehrt mich ja. Aber mal ehrlich, könnt ich das Wetter auf die Minute vorhersagen,
wär ich vermutlich wo anders und tät viiiiiel Geld verdienen.


Eine der häufigsten, und meine Fähigkeit übersteigende, Fragen wenns regnet: "Wie lang wird das noch dauern?"
Meine übliche Antwort drauf - nicht weil ich boshaft bin, sondern es nicht besser weiß: "Bis' aufhört."
Meist ernte ich verständnislose Blicke bis böse Gesichter. Daher freu ich mich, wenn ich mal a Antwort wie folgt bekomm: "Ahhhh.... Dann passts. I hob glaubt des dauert länger....."

 

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