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» DIE ALTE SEEHÜTTE :

7.Feb. 1875:
Die alpine Gesellschaft „D’Holzknecht“ wurde gegründet.
Zunächst unterstützte sie den Bau diverser Schutzhütten im Wiener Einzugsgebiet und ließ etliche Wege auf ihre Kosten errichten. Etwa ab 1890 kristallisierte sich dann als Arbeitsgebiet die Rax heraus.
1893:
Nach einem Bergunglück, bei dem die Wiener Bergsteiger Deinzer und Lischka auf dem Weg vom Ludwighaus zum Ottohaus im Schneesturm erfroren, wurde der Gedanke geboren, an der Stelle der verfallenen Seehüttenalm ein allgemein zugängliches, heizbares Schutzhüttlein zu errichten.
Damals lag knapp neben der Almhütte ein See. Er existierte bis in die Tage des 2. Weltkrieges, versickerte dann aber (wahrscheinlich durch einen unterirdischen Einbruch im Kalkgestein) innerhalb weniger Tage.

15. Aug. 1894:
Die Seehütte wurde eröffnet. Sie lag am heutigen „Seeweg“ etwa 400m von der Preiner Schütt entfernt.
Es folgten der Bau des Holzknechtsteiges und der Neubau des Preinerwandkreuzes 1911.

1921:
Der Göbl-Kühn-Steig, benannt nach dem Obmann Franz Göbl und dem Kassier Henry Kühn,  wurde errichtet.

Nach dem 1. Weltkrieg entwickelte sich ein besonderes Naheverhältnis der Gesellschaft zum Österreichischen Touristenclub (ÖTK).

Im Jahre 1938, nach dem Einmarsch Hitlers, wurden alle Vereine, die keinen gemeinnützigen „Zweck“ nachweisen konnten, aufgelöst. Dies hätte auch die befreundete alpine Gesellschaft „D’Höllenthaler“ getroffen, da sie ja ein rein bergsteigerisch ausgerichteter Geselligkeitsverein war. Da enge persönlich Bande zu dem Verein „D’Holzknecht“ bestand, wurden beide Gesellschaften kurzerhand vereinigt und in die „D‘ Höllentaler Holzknecht“ umbenannt (August/ September 1938).
Während des 2. Weltkrieges wurde die Seehütte fast durchgehend durch Pächter bewirtschaftet.

1941:
Die Gemeinde Wien, die den ehemals Schoeller’schen Besitz übernommen hat, und nunmehr Grundeigentümerin fast des gesamten Raxplateaus geworden ist, erteilte im September den behördlichen Auftrag zur Schleifung der Seehütte aus Quellschutzgründen.
Es konnte jedoch ein Aufschub bis nach Kriegsende erreicht werden.

15. März 1946:
Die Gemeinde Wien erklärte den Pachtvertrag als erloschen, die Hütte musste abgetragen werden.


15. April 1946:
Die Sektion „D‘ Höllentaler Holzknecht“ ersucht um Zuweisung eines neuen Standplatzes im Sattel westlich des Schröckenfuxkreuzes, doch bestand die Gemeinde Wien auf einen Platz in der Mulde unterhalb des Preinerwandgipfels.

13. Juni 1949:
Bei den Bauverhandlungen stellte sich heraus, dass die Gemeinde Wien gegen die Verlegung der Seehütte in den Sattel westlich des Schröckenfuxkreuzes  keine Einwände mehr erhob.
1950 wurde der Bauplan bewilligt.

» Die alte Seehütte

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